Posts Tagged 'Mitbestimmung'

Fachgruppenvollversammlung: Latein?! Fachmaster?!

Auf Beschluss des Fachrates Geschichte laden wir euch ganz herzlich zu einer Fachgruppenvollversammlung am 29.06.2016, um 18 Uhr, ein. Die vorläufige Tagesordnung umfasst folgende Punkte:

0. Begrüßung/Formalia
1. Latein (bzgl. Nachweispflicht für M.Ed., Mangelangebot an Intensivkursen)
2. Fachmaster (Info über aktuelle Entwicklung)
3. Verschiedenes

Bei der fachgruppenvollversammlung sind alle Studierenden der Studiengänge Fächerübergreifender Bachelor (B.A.) mit Geschichte als Major oder Minor, Fachmaster Geschichte (M.A.), Lehramtsmaster Geschichte (M.Ed.), Fachmaster Atlantic Studies (M.A.) und Promovierende am Historischen Seminar stimmberechtigt, außerdem alle anderen Mitglieder der Hochschule rede- und antragsberechtigt. Die Tagesordnung kann durch Beschluss ergänzt werden.

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Wie studieren wir eigentlich?…

Ankündigungsplakat

Ankündigungsplakat

Der Studierendenrat Geschichte und der Vorstand des Historischen Seminars laden zu einer offenen Diskussionsveranstaltung für Studierende und Dozierende des Historischen Seminars ein. In ungezwungener Atmosphäre im HistorikA-Café wollen wir gemeinsam über das Studium am Historischen Seminar diskutieren: Wie studieren wir eigentlich? Was läuft gut? Was läuft schlecht? Was können wir gemeinsam verbessern?

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Demokratie braucht Demokraten! – Aber Parteien brauchen Wähler…

Ralf Stegner bei seinem Impulsvortrag

Ralf Stegner bei seinem Impulsvortrag

Am 27. April war der Studierendenrat zu einer Podiumsdiskussion der FES zwischen Ralf Stegner und Herbert Schmalstieg unter dem Titel „DIE DA OBEN – WIR HIER UNTEN? Demokratie braucht Demokraten!“ eingeladen. Jenny, Mathias und Jan nahmen stellvertretend teil – und waren allgemein enttäuscht. Hier ein Kernkritikpunkt, den wir in der Debatte aus Zeitgründen leider nicht mehr anbringen konnten.

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Öffentlichkeitsarbeit

Die Zahl der hochschulpolitisch aktiven Studierenden in den akademischen und studentischen Gremien, in studentischen Hochschulgruppen und Initiativen ist (nicht nur) an der Universität Hannover, gemessen an der Zahl der Studierenden, sehr gering. Das hängt einerseits mit generellem Desinteresse an (hochschul-) politischen Fragestellungen zusammen, andererseits aber auch mit den strukturellen Bedingungen des Studiums und unzulänglicher Eigenwerbung der Studierendenschaft. Das führt zu einem Teufelskreis, denn: Wenig Partizipation hat elitäre Effekte, und elitäre Wissenshierarchien führen zu wenig Partizipation!

Innerhalb der Studierendenschaft wird Öffentlichkeitsarbeit als unwichtig abgetan, aus zeitlichen Gründen nur halbherzig und unprofessionell praktiziert oder reproduziert häufig nur innerhalb des politisch-theoretischen Dunstkreises des Urhebers verständliche Phrasen und Kampfbegriffe, die Erika Musterstudierende und Otto Normalstudierender reflexartig abschrecken, anstatt sie für wichtige Inhalte zu gewinnen. Auch eine progressive linke Hochschulpolitik muss diese psychologischen Mechanismen anerkennen und folgerichtig für sich nutzen. Dabei geht es nicht um die populistische Bedienung von Masseninteressen, sondern um bewusste Artikulationen, die kritisch und sympathisch zugleich auftreten und sich das Prinzip der aktivierenden Befragung zu Nutze machen. Studierende müssen sich angesprochen fühlen, Interesse für hochschulpolitische Prozesse und Problemfelder, für soziales Engagement usw. entwickeln und langfristig in die hochschulpolitische Arbeit der Studierendenschaft eingebunden werden. Glückliche und engagierte Kommilitonen sind die beste Eigenwerbung für studentische Interessenvertretungen. Es muss darum gehen Resonanzsphären zu schaffen, einen Habitus des „Ich ändere durch meine Beteiligung am Wir (der Gesellschaft, der Studierendenschaft) etwas in der Gesellschaft, das positiv auf mein Lebensumfeld zurückfällt!“ zu pflegen.

 

Darum wollen wir…

  • studentische Öffentlichkeitsarbeit professionalisieren.

Mit der Organisation eines Workshops zu PR/Öffentlichkeitsarbeit in der Studierendenschaft wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die Studierendenschaft als ernstzunehmenden Akteur in der (Hochschul-) Politik zu positionieren und die Partizipation für Studierende attraktiver zu machen.

  • Wissenshierarchien aufbrechen.

Mit der Initiative „Lasst euch nicht foppen!“ für Transparenz und Mitbestimmung in der Hochschulpolitik sollen Entscheidungsprozesse transparent dargestellt und unsere hochschulpolitische Arbeit begleitet werden. Dazu müssen wir stetig Informationen sammeln, aufbereiten und zur Verfügung stellen, Positionen beziehen und Prozesse erklären. Dadurch möchten wir zur Partizipation anregen und Hürden überwinden.

  • stärker als Akteure in der Öffentlichkeit auftreten und dadurch die Aufgabenfelder und Arbeitsweisen in der Studierendenschaft erklären.

Neben offenen Briefen, Kommentaren und anderen textlichen Präsentationen wollen wir mit (bewegten) Bildern auf uns und unsere Arbeit und die Arbeit in der Studierendenschaft hinweisen.

  • „how-to-HoPo“ in den verpflichtenden Tutorien der Basismodule etablieren.

Das Bielefeld der Hochschulpolitik: den Bologna-Prozess gibt es gar nicht!

by Nick Jaussi, flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

by Nick Jaussi, flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Die Bologna-Erklärung der europäischen Bildungs- und Wissenschaftsminister von 1999 und ihre Folgeerklärungen zielten auf eine Flexibilisierung der Studienstrukturen, auf eine größere Mobilität der Studierenden, auf die dafür notwendigen, vergleichbaren Anrechnungssystemen von Studien und Prüfungsleistungen und auf eine stärkere Einbeziehung der Studierenden in die Gestaltung der europäischen Hochschulen. Die Erklärung von Leuven (2009) forderte außerdem eine Beteiligung der Studierenden an der demokratischen Zivilgesellschaft.

Diese Ziele sind lobens- und unterstützenswert, unmittelbare rechtliche Konsequenzen ergeben sich aus ihnen jedoch keine, denn Bildungs- und Wissenschaftswesen liegen im Zuständigkeitsbereich der Länder, und erreicht wurden sie auch nicht. Von Leistungspunkten, Modulkatalogen usw. war ursprünglich keine Rede. Mittlerweile jedoch hat sich der so genannte Bologna-Prozess zu einem vermeintlich unumkehrbaren selbstreferenziellen Teufelskreis entwickelt und erscheint Ministerien, wie Universitäten, Fakultäten und Fachbereichen gemeißeltes Gesetz. Die Verknüpfung von arbeitswerttheoretisch hergeleiteten ECTS mit starren Modulstrukturen (ein scheinbar notwendiger Schutz für die Studierenden vor Anrechnungswillkür und zugunsten von transparenten Studiengangsstrukturen) und angebundenen Prüfungsleistungen hat jedoch ein gegenteiliges Ergebnis gebracht: Die Ordnungen, Modulkataloge und Regeln sind so umfang- und zahlreich, dass weder Studierende noch Lehrende ihre Studiengänge in Gänze verstehen und dass die Anrechnung von Leistungen in vielen Fällen nur durch bewusste Regelmissachtung möglich ist. Die Verknüpfung von ECTS mit starren Modulstrukturen, die in Modulkatalogen und Prüfungsordnungen festgelegt werden, hat dem Studium jede Flexibilität genommen und interessengeleitetes Lernen und Forschen zugunsten vermeintlicher Vergleichbarkeit in einen ausweglosen Studienverlauf gepresst (Veranstaltungen aus Modulen können nicht für andere Module angerechnet werden, denen sie nicht zugeordnet sind, Module können nicht doppelt, Module anderer Studiengänge nur sehr begrenzt belegt werden), die Verschulung der Geisteswissenschaften schreitet unter diesen Voraussetzungen unweigerlich voran.

Wie konnte das passieren, wenn es gar keine verbindlichen Vorgaben von den Ministerien gab? In vorauseilendem Gehorsam haben die Universitäten, Studiengangsplaner und Fachbereiche in den europäischen Erklärungen nach Andeutungen für mögliche zukünftige Bestimmungen gesucht und diese in ihrem Profilierungswahn nach und nach umgesetzt. Den Ministerien kommt die entstandene Struktur entgegen, können sie doch um so leichter Leistungs- und Zielvereinbarungen für die Universitäten vorgeben und auf Landesebene relational Gelder umverteilen. Die Kritik an Bologna ist also darum so schwer, weil es einfach keine Verantwortlichen gibt (Stichwort: Standortprofilierung). Auch der Vorwurf des Neoliberalismus perlt an den Verfechtern der Reform ab, weil sie doch im Anschluss an das Kommunique von Prag (2001) und die Erklärung von Leuven (2009) bürgergesellschaftliche Zielsetzungen verfolgen. Das bedeutet, dass die bisherige Form der Kritik an Bologna die Reform stärkt. Im Umkehrschluss bedeutet es aber gleichsam, dass die Strukturen auch wieder aufgebrochen werden können.

Wir setzen uns dafür ein, dass…

  • die Strukturen flexibilisiert und die Versprechen von Bologna realisiert werden.

Die Modulkataloge sollen aufgeweicht werden. Außerdem sollen Veranstaltungen in viel größerem Umfang als bisher auch aus anderen Fachbereichen und an anderen Universitäten belegt werden können. Auch ein studium generale im Bachelor zu verankern, wäre denkbar.

  • Interdisziplinarität gesteigert wird.

In Wahlpflichtmodulen sollen vielfältiger als bisher Veranstaltungen an anderen Instituten belegen werden können.

  • das Spektrum der Prüfungsleistungen sinnvoll ergänzt wird.

Beispielsweise können Studien- und Prüfungsleistungen sinnvoll gekoppelt werden (mündliche Verteidigung von Hausarbeiten usw.) und so die Qualität der studentischen Arbeiten erhöht und die Punktejagd eigedämmt werden.

  • die Qualität der Lehre gesichert und gesteigert wird.

Wissenschaftliche Lehre und gute Lehrerausbildung schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich und dürfen nicht zu Lasten des jeweils anderen gestärkt werden. Vielmehr müssen wir einen gemeinsamen Weg beschreiten. Darum stellen wir uns gegen eine aggregierende school of education als Quasi-Fakultät und setzen uns in den akademischen Gremien für qualitativ hochwertige Lehre ein. Dazu gehört auch, die Wissenschaftlichkeit zu steigern, Theorien und Konzepte der Geschichtswissenschaft zu vermitteln, um wissenschaftliches, reflektierendes, kritisches Denken zu lehren.

Hochschulpolitik

Das politische Mandat

Als studentische Vertreter nehmen wir im Sinne der Satzung der verfassten Studierendenschaft und des Niedersächsischen Hochschulgesetzes ein politisches Mandat wahr. Wir vertreten die Interessen der Fachgruppe in den universitären Gremien und in der Gesellschaft. Dafür müssen wir Position beziehen, Standpunkte artikulieren, für hochschulpolitische Fragestellungen sensibilisieren und uns aktiv in gesellschaftliche Diskurse und (universitäre) Entscheidungsprozesse einbringen. Wir wollen die Universität mitgestalten. Dafür müssen wir studentische Mehrheiten mobilisieren, Bündnisse knüpfen und pflegen und auch in den akademischen Strukturen gezielt Akzente setzen.

Alle Macht den Räten

Die Struktur der verfassten Studierendenschaft orientiert sich an einem Rätesystem. In diesem Rätesystem agieren wir als Fachrat an der Basis der Studierendenschaft, in der Fachgruppe. Um nachhaltige studentische Hochschulpolitik zu betreiben, ist es nötig, eine starke Studierendenschaft hinter sich zu versammeln. Für uns heißt das, dass es zu unseren primären Aufgaben gehört, die Fachgruppe zu sensibilisieren und so auch unserem politischen Bildungsauftrag nachzukommen. Außerdem müssen wir uns dafür einsetzen, die Zusammenarbeit der studentischen Gremien zu intensivieren. Im Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät müssen wir dafür Sorge tragen, Fachschaftsrat, Studienkommission und Fakultätsratsvertreter enger zusammenzubinden, um im Fakultätsrat inhaltliche Interessen umsetzen zu können. Dafür muss der Fachschaftsrat Themen- und Lobbyarbeit betreiben und als politischer Akteur in der Fakultät auftreten.

Ehrenamtliche Arbeit professionalisieren

Die Partizipation in der studentischen und akademischen Selbstverwaltung erfolgt ehrenamtlich. Um unsere Arbeit ergebnisorientierter gestalten zu können, wollen wir ein „Handbuch“ für die Arbeit in studentischen Gremien und Gruppen erstellen: Wie organisiert man politische Arbeit? Wie führt man Sitzungen ergebnisorientiert durch und sichert Ergebnisse? Wie betreibt man Öffentlichkeitsarbeit und gewinnt neue Mitglieder? Wie arbeitet man strategisch an seinen Zielen? Dieses Handbuch wollen wir auch anderen Gruppen und Gremien zur Verfügung stellen.

Wir wollen…

  • die Fachgruppe stärker in Entscheidungsprozesse einbeziehen.

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und regelmäßige Fachgruppenvollversammlungen soll die Fachgruppe informiert, sensibilisiert und aktiviert werden. Themenarbeit und Arbeitsgruppen sollen Entscheidungsprozesse und universitäre Strukturen transparenter machen und zur Mitarbeit einladen. Außerdem kehren wir zurück zur Basisdemokratie.

  • unsere Mandate in den Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung nutzen, um die Universität gezielt mitzugestalten.

Um die Universität mitzugestalten, müssen wir ihre Strukturen kennen und zu nutzen wissen, Mehrheiten in den akademischen Gremien gewinnen und fokussiert und themenbezogen vorgehen.

  • studentische Gremien und Bündnisse stärken.

Die Kritische Liste hat sich als politischer Akteur etabliert und konnte in der Vergangenheit starke Akzente in den akademischen Gremien setzen. Darum wollen wir uns auch weiterhin in der Kritischen Liste engagieren. Außerdem wollen wir uns im Fachschaftsrat dafür einsetzen, diesen zu einem starken und politisierten studentischen Gremium zu machen, das stärker als bisher als hochschulpolitischer Akteur in der Fakultät auftritt.

  • studentische Partizipation in den akademischen Gremien stärken.

Gemeinsam mit der Kritischen Liste streiten wir im Fakultätsrat für die Viertelparität in den Institutsgremien. Außerdem setzen wir uns für die Ergänzung des Dekanats durch ein studentisches Mitglied ein, um die Fachschaft enger in die hochschulpolitischen Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Das Konzept „Universität“

Leibniz Universität hannover

Leibniz Universität Hannover

Was ist die Universität heute? Ausbildungsfabrik, Bildungsdienstleister oder freie Denkstätte, die Raum für individuelle Entwicklung bietet? Wir glauben, die Uni ist beides. Aber mit besorgniserregender Geschwindigkeit verliert die Denkstätte immer mehr Winkel und Ecken, wird glatt geschliffen zu einem hübschen, runden Endprodukt – und mit ihr die Studierenden gleich mit. Woran liegt das? Wie kann man das ändern? Ist es überhaupt nötig, diese Entwicklung aufzuhalten? Wir glauben ja. Denn Universität ist keine Schule und nicht der Ort für stumme Bildungskonsumenten, die in ihren Seminaren sitzen, ohne sich zu beteiligen.

Flexibilität und Anforderung im Studium vereinbaren

Studierende müssen die Zeit und Möglichkeiten haben, rechts und links vom Stundenplan zu registrieren, was sie eigentlich studieren und wieso. Nur wenn diese Möglichkeit gegeben ist, kann die Universität die Persönlichkeitsbildung und die bürgergesellschaftliche Bildung der Studierenden wahrnehmen. Gleichzeitig sollten Dozierende aber auch von ihrem Recht Gebrauch machen, Störenfriede und Bildungszombies zu sanktionieren, wenn es darum geht, die Kommiliton*innen in qualitatives inhaltliches und wissenschaftliches Arbeiten einzuführen. Es gilt, Wissen nicht nur wiederzukäuen, sondern kritisch zu hinterfragen, an der Lehre aktiv teilzunehmen. Dass dies möglich ist, ist vielen Studierenden überhaupt nicht klar. Sie kommen direkt von der Schulbank in den Hörsaal und lernen stumm weiter auswendig.

Selbstbestimmt studieren und Anforderungen transparent machen

Um ein selbstbestimmtes Studium zu ermöglichen, müssen die starren Strukturen aufgeweicht werden, gleichzeitig müssen die Anforderungen an Dozierende und Studierende transparent dargelegt werden. Die Studierenden müssen die Möglichkeit haben, innezuhalten, sich umzuschauen und das Studium als Studium und nicht als reine Berufsausbildung wahrnehmen zu können. Gemeinsam mit der Institutskonferenz und den Studiengangskoordinatoren sollten wir ein Konzept entwickeln, dass es den Studierenden möglich macht, die benötigten Punkte (so flexibel wie möglich) zu sammeln und gleichzeitig die Punktegeierei in den Seminaren zu beenden. Erstsemestern sollte gleich von Beginn an klar gemacht werden, dass sie selbstständig entscheiden, wo sie welche Leistungen erbringen möchten und dass es dazu eine Vielzahl von Optionen gibt, welche jedoch nicht stundenlang in Seminaren diskutiert, sondern individuell mit den Dozierenden besprochen werden können. Diese Freiheit muss den Studierenden vermittelt werden und Studierende als mündige Mitstreiter in Forschung und Lehre angesehen werden.

Gemeinsam Lernen, Forschen, Lehren – Universität gemeinsam gestalten

Woran forschen die Dozierenden? Welchen theoretischen Strömungen folgen sie? Und welchen nicht? All das sind Fragen, denen ein Seminar oder sogar eine Vorlesung Raum geben kann. Sie binden Studierende und Dozierende wieder näher aneinander und trainieren kritische Auseinandersetzungen mit den behandelten Themen. Gleichzeitig können kleinere Veranstaltungen im lockeren Rahmen (zum Beispiel die geplante „Auf ein Bier mit…“-Reihe oder die Spätlese) Brücken zwischen Studierenden und Dozierenden bauen, können Berührungsängste gemindert werden. Gemeinsam mit den Dozierenden und Studierenden des Historischen Seminars wollen wir uns ab dem Sommersemester in regelmäßigen offenen Diskussionsrunden über unsere Vorstellung der Universität und die Stärken und Schwächen des Historischen Seminars austauschen, um es gemeinsam nach den Vorstellungen und Wünschen der Fachgruppe zu gestalten.

Im Umgang mit der Wissenschaft das Denken lernen

Gerade in den Geisteswissenschaften plädieren wir für mehr und differenzierte Einführungsveranstaltungen! Studierende gehen ohne Grundwissen über Theorien und Praxis ihres Fachs in hoch spezialisierte Seminare, ohne überhaupt zu wissen, wie wissenschaftliche Arbeitet funktioniert. Das Argument, dass Studierende in niedrigeren Semestern mit der Vielzahl von Theorien nicht umgehen könnten und ihre fehlende Qualifikation für wissenschaftliches Forschen nicht ausreichend sei, weisen wir zurück: so entwickeln die Studierenden kein Bewusstsein für ihre Wissenschaft, entwickeln keinen Blick für theoretisch geprägte Herangehensweisen und die Praxis des wissenschaftlichen Handwerks lernen sie auch nicht. Kein Wunder, dass ihre Abschlussarbeiten häufig nicht den wissenschaftlichen Standards entsprechen. Auch sollten viel häufiger Ideen und Initiativen der Studierenden gefördert (nicht nur gefordert!) und projektorientiert durch den Studienverlauf begleitet werden.

Bewerberkollektiv stellt sich vor

Gestern lief die Frist für die Einreichung von Bewerbungen gemäß des Beschlusses der Fachgruppenvollversammlung ab. Uns hat eine Kollektivbewerbung von einem achtköpfigen Bewerberkollektiv erreicht. In ihrer Kollektivbewerbung stellen sich die Bewerber einzeln vor und präsentieren ein hochschulpolitische Programm für die Legislatur 2015/16 (ein Klick auf das Bild führt zur Kollektivbewerbung). An dieser Stelle möchten wir nochmals auf die Fachratswahl und Konstituierung am 8. April um 16 Uhr hinweisen; alle Mitglieder der Fachgruppe sind eingeladen!

Kollektivbewerbung

Kollektivbewerbung

Studierendenrat lädt zu Findungsphase ein

Wer ist der Studierendenrat Geschichte und was will er? Das wollen wir in der Findungsphase diskutieren!

Der Studierendenrat Geschichte lädt alle Kommilitonen, die bei der Wahl zum Fachrat am 8. April kandidieren wollen und alle generell interessierten Mitglieder der Fachgruppe ein, sich an der Findungsphase zu beteiligen. Ziel und Zweck der Findungsphase ist die Bildung eines Bewerberkollektives und die Erarbeitung eines hochschulpolitischen Programms für die Legislatur 2015/2016. Die Findungsphase findet in der Woche vom 23.03. bis voraussichtlich 27.03. in den Räumen des Historischen Seminars statt. Treffen ist am Montag um 12 Uhr.

Wir freuen uns auf Bewerberinnen und Bewerber und über alle Interessierten, die mit uns über die Universität und die Ziele der nächsten Legislatur debattieren möchten.

Fachratswahl für die Legislatur 2015/16

by Dennis Skley, flickr (CC BY-ND 2.0)

by Dennis Skley, flickr (CC BY-ND 2.0)

Wie in jeder Legislaturperiode muss zu Beginn des Sommersemesters eine neue Vertretung der Fachgruppe gewählt werden: der Fachrat, unser Studierendenrat Geschichte.

Weiterlesen ‚Fachratswahl für die Legislatur 2015/16‘


Ständige Termine

Ratssitzungen
mittwochs, ab 18 Uhr, HistorikA-Café (in der Vorlesungszeit!)

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