Posts Tagged 'Feuerle'

Feuerle ist weg – was ist zu tun?

Liebe Kommilitonen !

Herr Feuerle hat, wie vorauszusehen war, unser Seminar verlassen. Das hat einige unangenehme Folgen. Bisher haben wir von unserem Vorstand keine Informationen darüber erhalten, wer seine Aufgaben übernimmt.

Für uns relevant sind hier vor allem:

  • Anerkennungsverfahren
  • BAföG-Angelegenheiten
  • Lehre im Grundlagenmodul

Im KVV gibt es lediglich die Anmerkung, dass es aufgrund einer Intervention des Dekanats nicht angeboten wird. Das kann mit Feuerles Klage zusammenhängen. Wir haben dazu aber keine offiziellen Informationen, weshalb wir dazu noch nichts weiteres sagen können.

Wir vermuten, dass die Schuld jetzt Herrn Feuerle und seiner Klage zugeschoben wird und möchten uns davon vorsorglich distanzieren. Die Lehre im Grundlagenmodul zu sichern wäre sicherlich auch ohne eine Neukonzeption möglich gewesen. Das dies nicht passiert, widerspricht allen Zusicherungen und Versprechen, die uns in der Besetzungswoche mündlich gemacht wurden.

Wir haben eine Anfrage an den Vorstand gestellt (als PDF für euch abrufbar) und warten auf eine Antwort.

Da insgesamt 21 Studierende dieses Semester in der Prüfung durchgefallen sind, möchten wir die betreffenden Studis bitten, sich bei uns zu melden (altbekannte Wege: mündlich, per Facebook, per Mail) – wir werden euch dann alle Informationen zukommen lassen, wenn wir sie haben. Wahrscheinlich dauert das ein wenig.

Ansonsten möchten wir euch an alle Professoren und Professorinnen des Seminars verweisen, wenn es um die übrigen Probleme geht, die aus der nicht Besetzung der Stelle resultieren. Eine weitere Stelle, an die ihr euch wenden könnt, ist Inga Rost: inga.rost@phil.uni-hannover.de Sie ist im Dekanat für die Koordination unseres Studienganges zuständig.

Prinzipiell besteht kein Grund zur Panik, wenn das Grundlagenmodul dieses Semester wegfällt. Ihr könnt trotzdem euer Studium in Regelstudienzeit abschließen, wenn ihr andere Veranstaltungen belegt oder aus eurem zweiten Fach mehr Veranstaltungen macht.

Wird schon!

Hier unsere Anfrage:

Anfrage Vorstand Grundlagenmodul

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Stellungnahme 4# Über die Erfolge der Besetzung

Hannover, den 26.11.2012

Liebe Kommilitonen,

nach dem Beschluss der Fachgruppenvollversammlung vom 18.11. waren die Lehrräume des Historischen Seminars während der gesamten letzten Woche durch Mitglieder der Fachgruppe besetzt. Wir möchten an dieser Stelle nochmals für die zahlreiche Unterstützung danken und erklären, in wie fern wir – auch wenn unser Maximalziel, die Entfristung der LfbA-Stelle – nicht erfüllt wurde, die Besetzung als Erfolg verstehen:

1) Die Fachgruppe hat sich in hohem Maße politisiert.

Die Beteiligung bei der Vollversammlung am Sonntag, der Informationssitzung am Montag und der Ratssitzung am Mittwoch war überraschend hoch. Viele Kommilitonen haben sich mit der Problematik um die LfbA-Stelle auseinandergesetzt und sich eine Meinung gebildet. In anregenden Gesprächen konnten wir zudem während der ganzen Woche immer wieder auf die Sachlage und unsere Anliegen hinweisen und aus positiver wie negativer Kritik konstruktive Ansätze für das weitere Vorgehen entwickeln.

2) Die Fachgruppe hat ihren Standpunkt gefestigt.

Durch die wiederholte Kommunikation mit Dozenten und Vorstand des Historischen Seminars (beispielsweise während des Studientages sowie während der ganzen Woche vor den besetzten Räumen) konnte die Fachgruppe ihren Standpunkt, ihre Sorgen und Lösungsansätze verdeutlichen. Der Vorstand hat erstmals eine schriftliche Erklärung zur Ablehnung des Antrages auf Entfristung der LfbA-Stelle abgegeben, auf deren Grundlage wir weiter operieren können (ein Antrag auf Darlegung der Bedingungen einer Entfristung an das Dekanat wird zur Zeit vorbereitet. Außerdem konnten wir z.B. durch unseren Trauermarsch vom 15.11. und eben die Besetzung hochschulpolitische Aufmerksamkeit gewinnen (u.a. hat die Studentische Vollversammlung der LUH uns ihre Solidarität bekundet) und uns für zukünftige Verhandlungen eine vorteilhafte Position sichern.

3) Die Fachgruppe rückt enger zusammen.

Das Maß der Unterstützung sowohl in Form der Mitbesetzung von Räumen oder der Abgabe von Genussmitteln konnte den oftmals ermüdeten Kampfgeist in den besetzten Räumen wiederholt festigen. Wir danken unserem großartigen Versorgungsteam, das zudem die ganze Woche das Café betreute und allen Helfern und Spendern, die ihre Solidarität zum Ausdruck gebracht haben.

 

Wir stehen ungeschlagen und gehen gestärkt in weitere Auseinandersetzungen.

Eine nächste Fachgruppenvollversammlung (Information über den Stand der Dinge, Beratung über weiteres Vorgehen) findet am Dienstag, den 11.12. um 18 Uhr im HistorikA-Café statt.

 

Hier auch als Datei.

Stellungnahme #3 (zum Gespräch im Anschluss des Studientages)

Am  21.11.2012, im Anschluss an den Studientag am Historischen Seminar, fand ein Gespräch zwischen den anwesenden Dozenten des Historischen Seminars und einigen Vertretern der Fachgruppe Geschichte statt. Im Folgenden wird erläutert, was genau Inhalt des Gesprächs war.

Auf unsere Forderung, einen Antrag auf Entfristung der LfbA-Stelle beim Dekanat einzureichen, wurde nicht eingegangen. Der Vorstand des Historischen Seminars wird weiterhin auf dem Standpunkt verharren, einen solchen Antrag nicht stellen zu wollen. Zunächst legten die Vertreter der Fachgruppe Geschichte dar, warum sie eine Forderung nach der Entfristung der Stelle für notwendig empfinden:

–          Wir versprechen uns von dem Antrag ein offizielles, schriftliches Angebot vom Dekanat, mit welchem weiterverhandelt werden kann.

–          Eine Entfristung der Stelle gewährleistet eine sichere Erhaltung der Stelle in ihrer jetzigen – für uns perfekt erscheinenden – Konzeption.

Als Erfolg können wir allerdings verbuchen, dass einige der Gründe hierfür jetzt endlich schriftlich formuliert vorliegen und uns heute vor dem Gespräch überreicht wurde. Weitere Gründe wurden im Gespräch geäußert. Gründe des Vorstands, den Antrag auf Entfristung der LfbA-Stelle nicht zu stellen, sind folgende:

–          „Eine Eigenfinanzierung der Stelle durch das Seminar ist auf Grund der Tatsache, dass das Seminar durch verschiedene Strukturveränderungen im Mitarbeiterbereich auf die Minimalausstattung zurückgeworfen wurde, nicht möglich.“ (vgl. Stellungnahme des Vorstands)

–          Momentan ist die Stelle bis 31.3.2014 rechtlich gesichert. Die kurze Frist hat ihre Begründung in dem möglichen politischen Wechsel und einem damit einhergehenden Wegfall der Studiengebühren, aus welchen die Stelle momentan finanziert wird. Werden diese abgeschafft, so ist die derzeitige Finanzierung der Stelle nicht mehr gesichert und der Vorstand des Historischen Seminars muss erneut um eine Weiterfinanzierung kämpfen.

–          Weiterhin wird vom Dekanat die klare Drohung ausgesprochen – bisher noch nicht schriftlich artikuliert – dass, sollte die LfbA-Stelle entfristet werden, eine Nachwuchsstelle des Historischen Seminars gestrichen wird, um die dann entfristete LfbA-Stelle zu finanzieren.

Wir möchten an dieser Stelle explizit klarstellen, dass wir auf keinen Fall möchten, dass die Nachwuchsstelle eines anderen Fachbereichs für die Entfristung alttestamentarisch geopfert wird. Wir möchten die LfbA-Stelle erhalten, ohne dafür in anderen Bereichen erkämpfte Mittel und Stellen hergeben zu müssen. Unsere nächsten Schritte werden deswegen auf das Dekanat direkt gelenkt. Die Androhungen, welche seitens des Dekanats ausgesprochen wurden, können und dürfen wir nicht gelten lassen.

Stellungnahme #2

Mit dieser Stellungnahme traten wir am Mittwoch beim Studientag zur Diskussion an.

Zunächst möchten wir klar stellen, dass wir mit dem Historischen Seminar sehr zufrieden sind und die familiäre Atmosphäre, sowie das Betreuungsverhältnis schätzen, und nicht missen wollen. Ebenso sehen wir Ihren Einsatz in den Gremien für studentische Belange und möchten Ihnen dafür danken. In unseren Augen ist die Besetzung keine Auseinandersetzung mit Ihnen – den Vorstandmitgliedern – als Privat- und Lehrpersonen, aber dennoch eine Notwendigkeit. Im Weiteren werden wir formulieren, warum die Besetzung eine notwendige Handlung für uns darstellt.
Wir haben bereits in der Stellungnahme, die an Sie alle, sowie das Dekanat, das Präsidium und sämtliche studentische Gremien herausging, kommuniziert, warum wir besetzen. Da wir hier mehr Raum und Gehör erfahren, möchten wir auf diese Punkte näher eingehen, sie differenzieren und weiter ausführen:

Wir, d. h. die Fachgruppenvollversammlung, hat beschlossen, sich mit lokalen Problemen in den Global Education Strike einzugliedern. Wir wollten diese Woche nutzen, um auf von uns definierte, lokale Probleme aufmerksam zu machen. Hierzu gehören, neben der Forderung nach der Entfristung der LfbA-Stelle, auch die Forderung nach Barrierefreiheit für alle und größere Räume.
Außerdem sollte von unserer Seite klargestellt werden, dass wir nicht direkt die Lehre sabotieren möchten. Sollten Sie andere Räume organisieren, oder auf anderem Wege die Lehre stattfinden lassen können, so werden wir dem nichts entgegensetzen. Weiterhin möchten wir darauf aufmerksam machen, dass niemals von uns kommuniziert wurde und wird, dass die Studenten zuhause bleiben und ihre jeweiligen Lehrveranstaltungen schwänzen sollen. Im Gegenteil – wir möchten auch mit den Studenten vor Ort in Kontakt treten und über die derzeitige Situation diskutieren.
Zu allererst werden wir die Verfahrensfehler offen legen, die unserer Ansicht nach geschehen sind und uns das Gefühl gaben, macht- und stimmlos zu sein und zur Eskalation der Situation führten. Andernorts übliche Prozesse wurden seitens des Vorstandes nicht eingehalten. Wir schickten am 17.10. die Aufforderung an den Vorstand, die Entfristung der LfbA-Stelle qua Antrag beim Dekanat zu fordern. Mit dieser Aufforderung wollten wir die Zuständigkeiten klären, da wir in Gesprächen mit dem Dekan und auch Herrn Barke immer wieder an den Vorstand des Historischen Seminars verwiesen wurden. Wir erwarteten eine schriftliche Stellungnahme und je nachdem, wie diese ausfallen würde, wollten wir unseren Protest an die zuständige Stelle lenken. Alle Argumente seitens des Vorstandes, diesen Antrag nicht stellen zu wollen, wurden lediglich mündlich an uns herangetragen. In diesen Argumenten wurde weiterhin auf lediglich mündliche Äußerungen seitens des Dekanats verwiesen. Auch nach unseren Plakatieraktionen wurde nicht schriftlich Stellung bezogen.

Daraufhin beriefen wir eine Fachgruppenvollversammlung ein, um über ein weiteres Vorgehen abzustimmen. Damit war die rechtliche Grundlage geschaffen. Wir haben außerdem für einen Rechtsbeistand gesorgt, der uns in dieser Angelegenheit beratend zur Seite steht.
In der Fachgruppenvollversammlung wurde dementsprechend auch über unsere Zielformulierung abgestimmt. Unsere Forderung, dass der Vorstand des Historischen Seminars einen Antrag auf Entfristung der LfbA-Stelle beim Dekanat stellt, wurde somit in der Fachgruppenvollversammlung beschlossen.

Die Besetzung wird erst enden, wenn die Forderung der Fachgruppenvollversammlung erfüllt wurde. Wir nehmen ihre öffentlich artikulierten Argumente vom Gespräch am Montag ernst, weisen aber dennoch auf unser weiterhin bestehendes Unverständnis hin, diesen Antrag nicht stellen zu wollen bzw. diesen Antrag nicht auch gemäß Ihrer Forderungen, bzw. anderer Maximalforderungen stellen zu wollen. Von dem eingereichten Antrag versprechen wir uns ein offiziell und schriftlich kommuniziertes Angebot vom Dekanat, mit welchem weiterhin argumentativ verhandelt werden kann.
Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ausführen, warum die LfbA-Stelle von zentraler Bedeutung für uns ist. Es handelt sich bei dieser Stelle um eine Lehrstelle, die für alle Studierende zuständig ist und zudem unabhängig arbeitet, d.h. keinem Professor verbunden ist und keine Forschungsverpflichtungen hat. Zudem übernimmt sie zentrale Verwaltungsaufgaben. Die Konzeption dieser Stelle stellt für uns das Idealbild der studentischen Betreuung dar. Zudem verfolgt nur ein sehr kleiner Teil der Absolventen tatsächlich eine wissenschaftliche Karriere, für die ein vertiefender und spezieller inhaltlicher Schwerpunkt benötigt wird. Dies ist also auch nur eine Minderheit, welche sich auf ebenjene Stellen bewerben würde, die sie durch eine Nicht-Einreichung des Antrags retten wollen. Für alle Anderen sind die Grundlagen wesentlich bedeutender, denn in anderen Berufsfeldern müssen die Absolventen Grundsätzliches wie Quellenkritik, Recherche, Verfassen von verschiedenen Textformen, Vortragen sowie den Umgang mit Geschichte, und die Entstehung der Disziplin erlernt haben. Für den kleinen Teil gibt es international nur wenige Promotionsstellen, weswegen die Mehrheit aller Promovenden durch  Stipendien oder Drittmittel finanziert wird und für die Mehrheit der Absolventen  ist es nutzlos, sich übermäßig mit einer Epoche oder einem Thema beschäftigt zu haben. Allein aus diesen Tatsachen heraus wird die Bedeutung der aktuellen Konzeption des Grundlagenmoduls, welche Jahre und mehrere Prüfungs- und Studienordnungen in Anspruch nahm, deutlich.
Außerdem möchten wir festhalten, dass die Studierendenschaft und die Lehrenden in diesem Kampf einen Konsens haben, auf dem man durchaus aufbauen kann und in dessen Belangen man zukünftig definitiv zusammen arbeiten muss. Der erste Punkt ist die Einigkeit darüber, dass die 12-Jahres-Regelung schlecht für unseren Nachwuchs ist und dringend modifiziert werden muss. Wir wissen, dass diese Regelung zu einem unausgesprochenen Berufsverbot führt, und sehen sie außerdem als unwirtschaftlich an, da die massenhafte Verschwendung von Know-How unsinnig ist, wenn man vorher 12 Jahre in die betroffenen Personen investiert hat.
Des Weiteren möchten Sie, ebenso wie wir, dass die Stelle erhalten bleibt. Die Differenz besteht hier darin, dass wir dies einzig und allein durch eine Entfristung gewährleistet sehen, während Sie sich der Aufgabe stellen wollen, alle paar Jahre um die Stelle kämpfen zu müssen.
Lassen Sie uns zukunftsorientiert denken und gemeinsam eine Entfristung der Stelle fordern, anstatt weitere Befristungen von Mitarbeitern in Kauf zu nehmen oder uns mit Minimalforderungen und nicht offiziell artikulierten Drohungen seitens des Dekanats zufrieden zu geben.

Besetzung der Lehrräume am Historischen Seminar

Hiermit erklären wir gemäß des Beschlusses der Fachgruppenvollversammlung vom 18.11.12. die Lehrräume des Historischen Seminars für besetzt!

Begründung: Stellungnahme-besetzung

 

Euer Studierendenrat

Neue Presse, 16.11.2012

Heute ist in der Neuen Presse ein Artikel über unseren Trauermarsch erschienen (leider mit inhaltlichen Fehlern…).

Betreff: Feuerle und LfbA-Stelle

Im Avalist veröffentlichten wir einen offenen Brief an Herrn Barke, in der wir um Unterstützung bei der Entfirstung unserer LfbA-Stelle baten. Diese LfbA-Stelle wird derzeit von Herrn Feuerle bekleidet. Herr Feuerle wird zu 99% unser Seminar am 28.2.2013 verlassen.

Seine Stelle umfasst u.a. folgende Aufgabenbereiche:
Grundlagenmodul – Anerkennungsverfahren – Bafög-Angelegenheiten – Studienberatung – Studiengangskoordination.

Diese Stelle dürfen wir nicht verlieren! Die Zentralisierung der Aufgabenbereiche ist so sinnvoll, wie wenig anderes an dieser Universität und diese Stelle ist wichtiger, als jede Professur – Professuren kann man durch Lehraufträge ersetzen.
Doch was ist seit dem offenen Brief passiert?
Herr Barke hat reagiert – er will ein Gespräch mit Frau Hatzky führen. Dieses Gespräch findet am 6.11. statt.
Der Vorstand hat sich getroffen, um darüber zu entscheiden, ob sie überhaupt einen Antrag auf Entfirstung beim Dekan stellen wollen. Das Treffen blieb ohne Ergebnis, man wolle auf weitere Informationen warten. Nur ein Professor war im Stande offen (!!) zu sagen, dass die Stelle behalten werden muss. Die anderen wollen das irgendwie auch, nur kommunizieren sie es nur auf den Fluren. Die Kompetenzen werden hin und her geschoben, die Absicht überhaupt etwas zu tun, scheint gering. Der Vorstand tagt wieder am 7.11. um 9.15 h.

Regelmäßig bekommen wir Solidaritätsbekundungen von Studierenden, Vertretern des Mittelbaus und auch von Professoren, die unsere Forderung unterstützen. Wie der Vorstand so unentschlossen sein kann, ist für uns nicht nachvollziehbar.
Wir – und wenn hier wir steht, meinen wir auch die anderen Studierenden an diesem Seminar – sind äußerst enttäuscht von der Trägheit und Lethargie unseres Vorstandes und
wollen die Stelle entfristet sehen!

und hier nocheinmal der offene Brief:
Verbleib von Herrn Dr. Feuerle

Sehr geehrter Prof. Herr Barke,

Herr Dr. Feuerle ist bei uns im Seminar in einer LfbA-Stelle angestellt. Diese LfbA-Stelle ist nur befristet und Herr Dr. Feuerle kann leider nicht weiter befristet angestellt werden. Da Sie bei Ihrem Besuch in unserer Fachschaft sagten, Sie hätten ein offenes Ohr für studentische Belange, wenden wir uns nun in Vertretung aller Studierenden des Historischen Seminars an Sie und möchten  uns ausdrücklich für eine unbefristete Anstellung von Dr. Mark Feuerle aussprechen.
Zu Herrn Dr. Feuerles Aufgaben gehören die Studiengangskoordination und die Lehre im Bereich der Einführung in die Geschichtswissenschaft. In diesen Bereichen hat sich Herr Dr. Feuerle so hervorgetan, dass wir es als enormen Verlust betrachten würden, wenn er gezwungen sein sollte, unsere Einrichtung zu verlassen.
In seiner Funktion als BAföG- und Studiengangskoordinator hat sich Herr Dr. Feuerle immer wieder als umsichtig und kompetent erwiesen, auftretende Probleme zwischen Studierenden und ihren jeweiligen Fakultäten bzw. Instituten sowie allen beteiligten Prüfungs- und Immatrikulationsämtern schnell und unkompliziert zu beseitigen. Auch die Qualität von Herrn Dr. Feuerles Lehre beweist nicht zuletzt unsere Nominierung für den Preis für Exzellente Lehre im Jahr 2010, den er zunächst fakultätsintern und dann universitätsweit gewann und den Sie ihm persönlich überreichten.
Zudem möchten wir auf sein regelmäßig stattfindendes Seminar „Lauter Rätsel – ungelöste Forschungsfragen des Mittelalters“ hinweisen. Dies erfreut sich so großen Interesses, dass viele Studierende die Teilnahme bereits seit mehreren Semestern fest in ihren Veranstaltungsplan integriert haben, obwohl sie keinerlei ECTS-Punkte aus diesem Modul benötigen. Einige der Gründe hierfür sind der kommunikative Charakter der Veranstaltung und die interessante Themenfindung, vor allem jedoch der stark forschungsorientierte Ansatz. Aus dieser Veranstaltung gingen letztlich das Forschungsprojekt „Geldmenge, Warenmenge, Inflation“ hervor, das mit einer studentischen Publikation gekrönt wurde, sowie auch das gegenwärtig stattfindende Forschungsprojekt „The Laughing Ages“.
Durch die notwendige Neugestaltung des Einführungsmoduls durch Herrn Dr. Feuerle erhalten neue Studierende einen systematischen Zugang zur Geschichtswissenschaft. Diese Neugestaltung ist, retrospektiv betrachtet, eine Maßnahme, die viele der Studierenden höherer Semester vermissen, da sie diese Kenntnisse teilweise mühsam aus einer Vielzahl von Veranstaltungen extrapolieren mussten. Nicht wenige Studierende höherer Semester besuchen daher zusätzlich ohne ECTS-Punkte zu erwerben Herrn Dr. Feuerles Seminare zu den Themen  „Lesen“, „Schreiben“ und „Reden“ oder aber seine Vorlesung „Geschichte – Theorie und Methode einer Wissenschaft“.
Neben seinen Bemühungen um eine lebendige und fundierte Lehre sind auch seine Offenheit und Kommunikationsbereitschaft im Bezug auf studentische Belange hervorzuheben. So unterstützte er die vom Studierendenrat organisierte Vortragsreihe „Geschichte. Und Jetzt?“ mit zahlreichen Empfehlungen für Vortragende und hielt selbst einen Vortrag über den Weg des Historikers in die Wissenschaft.
Auch außerhalb seiner Lehr- und Forschungstätigkeiten sind Herrn Dr. Feuerles Anstrengungen für das Historische Seminar im Allgemeinen hervorzuheben. Mit seinem Engagement konnte er etliche Gastdozenten wie Prof. Helwig Schmidt-Glintzer, Prof. Bernd Ulrich Hucker oder Dr. Mustafa Gençer für Vorträge und Veranstaltungen gewinnen, wobei aus dem Kontakt zu Letzterem, auf Herrn Dr. Feuerles Initiative hin, eine dauerhafte Partnerschaft zur Universität Bolu /Türkei entstand.
Die Verbindung von Studienberatung, BAföG- und Studiengangskoordination und Einführungsmodul ist eine sinnvolle Verknüpfung; wir sind diesbezüglich der Ansicht, dass es im Falle eines Ausscheidens von Herrn Dr. Feuerle äußerst schwierig — wenn nicht gar unmöglich — sein dürfte, einen gleichsam geeigneten Kandidaten zu finden, der diese vielfältigen Bereiche mit ähnlichem Engagement, Erfahrung und gleicher Sachkenntnis auszufüllen vermag. Da Herr Dr. Feuerle diese Position zur allseitigen Zufriedenheit ausfüllt und dabei das uneingeschränkte Vertrauen der Studierenden genießt, halten wir den dauerhaften Verbleib von Herrn Dr. Feuerle am Historischen Seminar für zwingend notwendig. Nach unseren Informationen war eine Entfristung von Stellen in anderen Fällen ebenfalls möglich.
Wie Sie sehen wäre Herr Dr. Feuerle sowohl in der Studiengangskoordination als auch in der Lehre ein außerordentlicher Verlust für uns Studierende, aber unsere studentischen Möglichkeiten sind nun leider ausgeschöpft. Wir hatten Gespräche mit der StuKo und dem Vorstand unseres Seminars – als auch mit Herrn Prof. Dr. Dr. Noormann. In unseren Augen wäre es äußerst peinlich, einen so guten Dozenten wie Herrn Dr. Feuerle zu verlieren, weil er nicht unbefristet angestellt werden kann. Wir möchten Sie nun bitten, sich in unserem Interesse für die Entfristung der Stelle von Herrn Dr. Feuerle einzusetzen.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen,

Studierendenrat Geschichte

Betr. Feuerle und LfbA-Stelle

Im Avalist veröffentlichten wir einen offenen Brief an Herrn Barke, in der wir um Unterstützung bei der Entfirstung unserer LfbA-Stelle baten. Diese LfbA-Stelle wird derzeit von Herrn Feuerle bekleidet. Herr Feuerle wird zu 99% unser Seminar am 28.2.2013 verlassen.

Seine Stelle umfasst u.a. folgende Aufgabenbereiche:
Grundlagenmodul – Anerkennungsverfahren – Bafög-Angelegenheiten – Studienberatung – Studiengangskoordination.

Diese Stelle dürfen wir nicht verlieren! Die Zentralisierung der Aufgabenbereiche ist so sinnvoll, wie wenig anderes an dieser Universität und diese Stelle ist wichtiger, als jede Professur – Professuren kann man durch Lehraufträge ersetzen.
Doch was ist seit dem offenen Brief passiert?
Herr Barke hat reagiert – er will ein Gespräch mit Frau Hatzky führen. Dieses Gespräch findet am 6.11. statt.
Der Vorstand hat sich getroffen, um darüber zu entscheiden, ob sie überhaupt einen Antrag auf Entfirstung beim Dekan stellen wollen. Das Treffen blieb ohne Ergebnis, man wolle auf weitere Informationen warten. Nur ein Professor war im Stande offen (!!) zu sagen, dass die Stelle behalten werden muss. Die anderen wollen das irgendwie auch, nur kommunizieren sie es nur auf dem Fluren. Die Kompetenzen werden hin und her geschoben, die Absicht überhauot etwas zu tun, scheint gering. Der Vorstand tagt wieder am 7.11. um 9.15 h.

Regelmäßig bekommen wir Solidaritätsbekundungen von Studierenden, Vertretern des Mittelbaus und auch von Professoren, die unsere Forderung unterstützen. Wie der Vorstand so unentschlossen sein kann, ist für uns nicht nachvollziehbar.
Wir – und wenn hier wir steht, meinen wir auch die anderen Studierenden an diesem Seminar – sind äußerst enttäuscht von der Trägheit und Lethargie unseres Vorstandes und
wollen die Stelle entfristet sehen!

und hier nocheinmal der offene Brief:

Verbleib von Herrn Dr. Feuerle

Sehr geehrter Prof. Herr Barke,   

Herr Dr. Feuerle ist bei uns im Seminar in einer LfbA-Stelle angestellt. Diese LfbA-Stelle ist nur befristet und Herr Dr. Feuerle kann leider nicht weiter befristet angestellt werden. Da Sie bei Ihrem Besuch in unserer Fachschaft sagten, Sie hätten ein offenes Ohr für studentische Belange, wenden wir uns nun in Vertretung aller Studierenden des Historischen Seminars an Sie und möchten  uns ausdrücklich für eine unbefristete Anstellung von Dr. Mark Feuerle aussprechen.
Zu Herrn Dr. Feuerles Aufgaben gehören die Studiengangskoordination und die Lehre im Bereich der Einführung in die Geschichtswissenschaft. In diesen Bereichen hat sich Herr Dr. Feuerle so hervorgetan, dass wir es als enormen Verlust betrachten würden, wenn er gezwungen sein sollte, unsere Einrichtung zu verlassen.
In seiner Funktion als BAföG- und Studiengangskoordinator hat sich Herr Dr. Feuerle immer wieder als umsichtig und kompetent erwiesen, auftretende Probleme zwischen Studierenden und ihren jeweiligen Fakultäten bzw. Instituten sowie allen beteiligten Prüfungs- und Immatrikulationsämtern schnell und unkompliziert zu beseitigen. Auch die Qualität von Herrn Dr. Feuerles Lehre beweist nicht zuletzt unsere Nominierung für den Preis für Exzellente Lehre im Jahr 2010, den er zunächst fakultätsintern und dann universitätsweit gewann und den Sie ihm persönlich überreichten.
Zudem möchten wir auf sein regelmäßig stattfindendes Seminar „Lauter Rätsel – ungelöste Forschungsfragen des Mittelalters“ hinweisen. Dies erfreut sich so großen Interesses, dass viele Studierende die Teilnahme bereits seit mehreren Semestern fest in ihren Veranstaltungsplan integriert haben, obwohl sie keinerlei ECTS-Punkte aus diesem Modul benötigen. Einige der Gründe hierfür sind der kommunikative Charakter der Veranstaltung und die interessante Themenfindung, vor allem jedoch der stark forschungsorientierte Ansatz. Aus dieser Veranstaltung gingen letztlich das Forschungsprojekt „Geldmenge, Warenmenge, Inflation“ hervor, das mit einer studentischen Publikation gekrönt wurde, sowie auch das gegenwärtig stattfindende Forschungsprojekt „The Laughing Ages“.
Durch die notwendige Neugestaltung des Einführungsmoduls durch Herrn Dr. Feuerle erhalten neue Studierende einen systematischen Zugang zur Geschichtswissenschaft. Diese Neugestaltung ist, retrospektiv betrachtet, eine Maßnahme, die viele der Studierenden höherer Semester vermissen, da sie diese Kenntnisse teilweise mühsam aus einer Vielzahl von Veranstaltungen extrapolieren mussten. Nicht wenige Studierende höherer Semester besuchen daher zusätzlich ohne ECTS-Punkte zu erwerben Herrn Dr. Feuerles Seminare zu den Themen  „Lesen“, „Schreiben“ und „Reden“ oder aber seine Vorlesung „Geschichte – Theorie und Methode einer Wissenschaft“.
Neben seinen Bemühungen um eine lebendige und fundierte Lehre sind auch seine Offenheit und Kommunikationsbereitschaft im Bezug auf studentische Belange hervorzuheben. So unterstützte er die vom Studierendenrat organisierte Vortragsreihe „Geschichte. Und Jetzt?“ mit zahlreichen Empfehlungen für Vortragende und hielt selbst einen Vortrag über den Weg des Historikers in die Wissenschaft.
Auch außerhalb seiner Lehr- und Forschungstätigkeiten sind Herrn Dr. Feuerles Anstrengungen für das Historische Seminar im Allgemeinen hervorzuheben. Mit seinem Engagement konnte er etliche Gastdozenten wie Prof. Helwig Schmidt-Glintzer, Prof. Bernd Ulrich Hucker oder Dr. Mustafa Gençer für Vorträge und Veranstaltungen gewinnen, wobei aus dem Kontakt zu Letzterem, auf Herrn Dr. Feuerles Initiative hin, eine dauerhafte Partnerschaft zur Universität Bolu /Türkei entstand.
Die Verbindung von Studienberatung, BAföG- und Studiengangskoordination und Einführungsmodul ist eine sinnvolle Verknüpfung; wir sind diesbezüglich der Ansicht, dass es im Falle eines Ausscheidens von Herrn Dr. Feuerle äußerst schwierig — wenn nicht gar unmöglich — sein dürfte, einen gleichsam geeigneten Kandidaten zu finden, der diese vielfältigen Bereiche mit ähnlichem Engagement, Erfahrung und gleicher Sachkenntnis auszufüllen vermag. Da Herr Dr. Feuerle diese Position zur allseitigen Zufriedenheit ausfüllt und dabei das uneingeschränkte Vertrauen der Studierenden genießt, halten wir den dauerhaften Verbleib von Herrn Dr. Feuerle am Historischen Seminar für zwingend notwendig. Nach unseren Informationen war eine Entfristung von Stellen in anderen Fällen ebenfalls möglich.
Wie Sie sehen wäre Herr Dr. Feuerle sowohl in der Studiengangskoordination als auch in der Lehre ein außerordentlicher Verlust für uns Studierende, aber unsere studentischen Möglichkeiten sind nun leider ausgeschöpft. Wir hatten Gespräche mit der StuKo und dem Vorstand unseres Seminars – als auch mit Herrn Prof. Dr. Dr. Noormann. In unseren Augen wäre es äußerst peinlich, einen so guten Dozenten wie Herrn Dr. Feuerle zu verlieren, weil er nicht unbefristet angestellt werden kann. Wir möchten Sie nun bitten, sich in unserem Interesse für die Entfristung der Stelle von Herrn Dr. Feuerle einzusetzen.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen,

Studierendenrat Geschichte


Ständige Termine

Ratssitzungen
mittwochs, ab 18 Uhr, HistorikA-Café (in der Vorlesungszeit!)

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