Hochschulpolitik

Das politische Mandat

Als studentische Vertreter nehmen wir im Sinne der Satzung der verfassten Studierendenschaft und des Niedersächsischen Hochschulgesetzes ein politisches Mandat wahr. Wir vertreten die Interessen der Fachgruppe in den universitären Gremien und in der Gesellschaft. Dafür müssen wir Position beziehen, Standpunkte artikulieren, für hochschulpolitische Fragestellungen sensibilisieren und uns aktiv in gesellschaftliche Diskurse und (universitäre) Entscheidungsprozesse einbringen. Wir wollen die Universität mitgestalten. Dafür müssen wir studentische Mehrheiten mobilisieren, Bündnisse knüpfen und pflegen und auch in den akademischen Strukturen gezielt Akzente setzen.

Alle Macht den Räten

Die Struktur der verfassten Studierendenschaft orientiert sich an einem Rätesystem. In diesem Rätesystem agieren wir als Fachrat an der Basis der Studierendenschaft, in der Fachgruppe. Um nachhaltige studentische Hochschulpolitik zu betreiben, ist es nötig, eine starke Studierendenschaft hinter sich zu versammeln. Für uns heißt das, dass es zu unseren primären Aufgaben gehört, die Fachgruppe zu sensibilisieren und so auch unserem politischen Bildungsauftrag nachzukommen. Außerdem müssen wir uns dafür einsetzen, die Zusammenarbeit der studentischen Gremien zu intensivieren. Im Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät müssen wir dafür Sorge tragen, Fachschaftsrat, Studienkommission und Fakultätsratsvertreter enger zusammenzubinden, um im Fakultätsrat inhaltliche Interessen umsetzen zu können. Dafür muss der Fachschaftsrat Themen- und Lobbyarbeit betreiben und als politischer Akteur in der Fakultät auftreten.

Ehrenamtliche Arbeit professionalisieren

Die Partizipation in der studentischen und akademischen Selbstverwaltung erfolgt ehrenamtlich. Um unsere Arbeit ergebnisorientierter gestalten zu können, wollen wir ein „Handbuch“ für die Arbeit in studentischen Gremien und Gruppen erstellen: Wie organisiert man politische Arbeit? Wie führt man Sitzungen ergebnisorientiert durch und sichert Ergebnisse? Wie betreibt man Öffentlichkeitsarbeit und gewinnt neue Mitglieder? Wie arbeitet man strategisch an seinen Zielen? Dieses Handbuch wollen wir auch anderen Gruppen und Gremien zur Verfügung stellen.

Wir wollen…

  • die Fachgruppe stärker in Entscheidungsprozesse einbeziehen.

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und regelmäßige Fachgruppenvollversammlungen soll die Fachgruppe informiert, sensibilisiert und aktiviert werden. Themenarbeit und Arbeitsgruppen sollen Entscheidungsprozesse und universitäre Strukturen transparenter machen und zur Mitarbeit einladen. Außerdem kehren wir zurück zur Basisdemokratie.

  • unsere Mandate in den Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung nutzen, um die Universität gezielt mitzugestalten.

Um die Universität mitzugestalten, müssen wir ihre Strukturen kennen und zu nutzen wissen, Mehrheiten in den akademischen Gremien gewinnen und fokussiert und themenbezogen vorgehen.

  • studentische Gremien und Bündnisse stärken.

Die Kritische Liste hat sich als politischer Akteur etabliert und konnte in der Vergangenheit starke Akzente in den akademischen Gremien setzen. Darum wollen wir uns auch weiterhin in der Kritischen Liste engagieren. Außerdem wollen wir uns im Fachschaftsrat dafür einsetzen, diesen zu einem starken und politisierten studentischen Gremium zu machen, das stärker als bisher als hochschulpolitischer Akteur in der Fakultät auftritt.

  • studentische Partizipation in den akademischen Gremien stärken.

Gemeinsam mit der Kritischen Liste streiten wir im Fakultätsrat für die Viertelparität in den Institutsgremien. Außerdem setzen wir uns für die Ergänzung des Dekanats durch ein studentisches Mitglied ein, um die Fachschaft enger in die hochschulpolitischen Entscheidungsprozesse einzubeziehen.


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