Back for good! FCKW untermauert Titelambitionen

Mit einem souveränen 2:0 gegen die Mannschaft von SV Schönflach Obenrein startete der FC Kniefall Warschau in diesjährige Meisterschaftsrunde der Campusliga Hannover. Während des gesamten Spiels war der Sieg nicht ansatzweise in Gefahr, vielmehr wurde der Gegner von Beginn an konsequent unter Druck gesetzt und in der eigenen Hälfte eingeschnürt.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war allerdings alles andere als entspannt. Nach dem personellen Umbruch im vergangenen Jahr wurde der Kader noch einmal stark erweitert. Aus zeitlichen und organisatorischen Gründen wurde kein Training vorher angesetzt. Viele neue Gesichter und eine nicht eingespielte Mannschaft – die Anspannung war groß und ließ sich in den Gesichtern der Spieler ablesen. Erinnerungen an das letzte Auftaktspiel im vergangenen Jahr kamen hoch, als man mit neun Gegentreffern nach Hause geschickt wurde.

Die Mannschaft um Teamkapitän Marius ging mit Elan und aggressivem Pressing schwungvoll in die Partie. Nach Balleroberungen wurden blitzschnelle Vorstöße auf das gegnerische Tor gestartet. War das Umschalten zwischen Defensive und Offensive in vergangenen Jahren stets eine der wenigen Schwächen im Aufbauspiel der Kniefaller,  konnte das Mittelfeld diesmal voll überzeugen und zum Teil mit virtuosen Ballstaffetten aufwarten. Auch Mittelstürmer Fabian erkämpfte sich viele Bälle und suchte energisch den Abschluss. Ein Weitschuss von ihm konnte in der dritten Spielminute zur Ecke geklärt werden. Die scharf an den kurzen Pfosten  getretene Ecke fand mit Marius einen Abnehmer. Der wuchtige Kopfball knallte an den Querbalken und setzte ein erstes Zeichen, in welche Richtung das Spiel ausgehen sollte. Der Gegner agierte fortan hilflos und zeigte deutliche Anzeichen von Überforderung. Es sollte jedoch bis zur 7. Minute dauern bis die mitgereisten Kniefall-Ultras – teilweise stark alkoholisiert, aber mit mächtiger Choreographie zum Einlauf – jubeln durften. Mehrere Schussversuche wurden abgeblockt, ehe Tobi sich ein Herz nahm und den gegnerischen Torwart mit einem gezielten Schuss aus dem Halbfeld keine Chance ließ. Nach der Führung blieb das Tempo weiter auf einem hohen Niveau, mehrere zum Teil hochklassige Chancen wurden jedoch liegengelassen. Konnte man der Offensive läuferisch und spielerisch an diesem Tag nichts ankreiden, war die Chancenverwertung das große Manko des Spiels. Reihenweise gingen Bälle in die Dutten oder scheiterten die Stürmer in 1zu1 Situationen am gut aufgelegten gegnerischen Torhüter. So verwunderte es nicht, dass das 2:0 von einem Abwehrspieler erzielt wurde: Ingo vollstreckte in der 13. Minute eiskalt und düpierte den Torwart per Beinschuss.

Anstatt jetzt jedoch konsequent nachzulegen, wurden mehrere Gänge zurückgeschaltet. Dazu kam die große Spielerrotation mit insgesamt sieben Wechselspielern an der Seitenlinie. Spielfluss und Ordnung gerieten ins Stocken. Lange Bälle landeten erstmals vorm eigenen Tor. Neuzugang Flo im Tor ließ jedoch nichts anbrennen und wagte sogar das ein oder andere Mal in neueresker Manier ein Tänzchen mit den Stürmern. Die zweite Hälfte wurde danach unspektakulär runtergespielt.

Fazit: Ein schwacher Gegner forderte den FCKW kaum. Die Chancenverwertung, spielerische Absprachen und die Zuordnung sind jedoch noch ausbaufähig. Dennoch ein starker Einstand, der auf mehr hoffen lässt. Am nächsten Spieltag wartet der Vize-Sieger der Campusliga 2011. Gelingt es dem FCKW, das angedeutete Potential komplett abzurufen, dürfte das ein heißer Tanz auf dem Vulkan werden. Forza Kniefall!


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